Leitfaden für Zusatzstoffe

Zusatzstoffe auf einer Zutatenliste prüfen

Finde den genauen Namen oder die E-Nummer, erfahre, wofür der Stoff verwendet wird, und prüfe den aktuellen Eintrag der zuständigen Behörde statt einer unbegründeten Gesamtwertung zu vertrauen.

„Erlaubt“ und „verboten“ brauchen Kontext

Ein Stoff kann nur für bestimmte Lebensmittel, Mengen oder Verwendungszwecke zugelassen sein. Verschiedene Länder können denselben Zusatzstoff unterschiedlich einstufen.

1. Den genauen Namen der Zutat finden

Lies die Zutatenliste statt der Werbeaussagen auf der Vorderseite. Zusatzstoffe können unter einem gebräuchlichen Namen, einem chemischen Namen oder einer E-Nummer wie E102 stehen. In den USA können Farbstoffe beispielsweise als Yellow 5 oder FD&C Yellow No. 5 bezeichnet sein.

Wenn die Schrift schwer lesbar oder das Etikett in einer anderen Sprache ist, kann Myredient einen Barcode scannen oder die Zutatenliste fotografieren und sie mithilfe von Texterkennung auslesen und zur Prüfung übersetzen.

2. Die Funktion des Zusatzstoffs verstehen

Typische Funktionen sind Färben, Konservieren, Süßen, Emulgieren, Verdicken und Geschmacksverstärken. Die Funktion erklärt, warum ein Stoff enthalten ist. Sie zeigt allein aber nicht, ob ein Produkt zu deinen persönlichen Vorlieben passt.

3. Ein amtliches Verzeichnis prüfen

Das Verzeichnis der Lebensmitteln zugesetzten Stoffe der US-Lebensmittelbehörde umfasst mehrere Kategorien von Lebensmittelzutaten und weist darauf hin, dass die Liste unvollständig ist. Die Informationen zu Lebensmittelzusatzstoffen der Europäischen Kommission verlinken auf die EU-Datenbank und erklären, dass zugelassene Zusatzstoffe mit ihren Verwendungsbedingungen aufgeführt werden.

Myredient zeigt im Scanergebnis Quellen und Statusangaben aus den USA, der EU, Kanada und Japan. So kannst du Regionen vergleichen, ohne die Regeln eines Landes für allgemein gültig zu halten.

4. Eigene Ernährungswünsche berücksichtigen

Der rechtliche Status ist etwas anderes als eine persönliche Ernährungspräferenz. Myredient kann erkannte Zutaten mit veganen, vegetarischen, Halal- oder Koscher-Vorgaben sowie einer eigenen Ausschlussliste auf deinem Gerät abgleichen. Lies die Belege, wenn ein Ergebnis unsicher ist oder von der Herkunft einer Zutat abhängt.

5. Wichtige Entscheidungen erneut prüfen

Etiketten, Rezepturen und amtliche Einträge ändern sich. Prüfe die tatsächliche Verpackung und die angegebene Quelle. Kontaktiere den Hersteller, wenn Herkunft oder Verarbeitung einer Zutat für deine Entscheidung wichtig sind.

Myredient bietet allgemeine Informationen zu Zutaten und Vorschriften, keine medizinische oder ernährungsbezogene Beratung. Die App diagnostiziert weder Allergien noch Unverträglichkeiten oder Krankheiten. Wende dich bei gesundheitlichen Fragen an eine qualifizierte Fachperson und beachte das Produktetikett.

Etikett mit Myredient scannen

Prüfe Zusatzstoffe, Farbstoffe, Konservierungsmittel und E-Nummern auf iPhone, iPad oder Android.

So funktioniert Myredient →